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Kronen Zeitung

13.09.2021, 11:51

Lautes Lebenszeichen

Kronen Zeitung
▶  Die von vielen abgeschriebenen Draßburger zeigten gegen Bruck, dass sie noch da sind 
▶  Der 4:0-Erfolg war enorm wichtig für die Psyche, macht Situation aber nicht einfacher 

Gegen wen sollen die denn überhaupt gewinnen“, fragten sich nicht wenige, nachdem Draßburgs Fußballer in der Regionalliga Ost nach sechs Runden mit nur einem Pünktchen Letzter waren, fünfmal in Folge als Verlierer vom Platz schlichen? 

Die Antwort lieferten die Burgenländer gegen Bruck/ Leitha. Nicht mit einem irgendwie errangelten oder mit Hängen und Würgen ermauerten Dreier, sondern mit einem 4: 0-Erfolg! „Das hat den Burschen gut getan“, weiß Trainer Franz Lederer, dass so eine Misserfolgsserie „jeder Mannschaft zusetzt. Diesmal ist es uns gelungen, den Spielverlauf nach der Führung länger festzuhalten“. Schließlich hat zuletzt, mit Ausnahme des 1: 4 bei der Vienna, nie viel gefehlt, aber eben doch immer genug, um nicht zu punkten. Normalerweise ein zuverlässiges Zeichen für mangelnde Qualität . . . 

„Der Charakter ist top“ 
Was der Trainer natürlich so nicht stehen lässt. „Charakter haben sie immer bewiesen, mit Ausnahme des Selbstfallers gegen Wr. Neustadt hat die Leistung stets gepasst“, sagt Lederer, der natürlich weiß, dass das laute Lebenszeichen gegen Bruck die Situation für sein Team keinesfalls einfacher macht: „Wir werden weiter in jedem Spiel Außenseiter sein, egal gegen wen.“ 
Etwa schon wieder am Freitag beim Wiener Sportclub, der zuletzt Toni Polsters Wr. Viktoria 8: 1 abfertigte und jetzt bei Stripfing ein 1: 1 holte. Lederer: „Die gehören zu den Top Drei der Liga.“ Trotzdem war dieses 4: 0 enorm wichtig, „damit die Burschen sehen, dass es auch belohnt wird, wenn man all das umsetzt, was man sich vorgenommen hat“. Wolfgang Haenlein